Das verriet David Zucker, Content Director von Scott Free Productions, dem Produzenten von ScreenRant. Laut ihm war die Serie von Anfang an flexibel konzipiert: Sie konnte entweder eine abgeschlossene Minigeschichte bleiben oder zu etwas Größerem werden – alles hing von der Reaktion des Publikums ab.
„Es gab die Möglichkeit, diese Geschichte fortzusetzen, und ich denke, die Serie hat für Apple gute Ergebnisse erzielt – aber sie haben sich gegen eine Verlängerung entschieden“, sagte Zucker.
Damit setzt er einen Schlussstrich unter die Gerüchte, die seit dem Finale kursierten: Schauspieler und Macher deuteten eine mögliche Fortsetzung an, aber Apple lehnte letztlich neue Folgen ab.
Worum ging es in der Serie
Die Serie „Dope Thief“, basierend auf dem Buch von Dennis Tafoya, erzählte von zwei Jugendfreunden aus Philadelphia – Ray Driscoll (Brian Tyree Henry) und Manny Carvalho (Wagner Moura) –, die sich als DEA-Agenten ausgaben, um Drogenhändler auszurauben. Alles lief glatt, bis sie zufällig auf einen Ort stießen, der tatsächlich von der DEA überwacht wurde. Die Pilotfolge inszenierte Scott persönlich – ein seltener Fall, dass der Regisseur nicht nur produziert, sondern selbst hinter der Kamera sitzt.
Die Show erhielt hohe Kritikerbewertungen (86 % auf Rotten Tomatoes) und brachte Henry eine dritte Emmy-Nominierung ein. Sie erschien im selben Jahr wie die nicht minder düstere Serie „Task“ von HBO – beide wurden oft als zwei Perspektiven auf das Thema ererbte Schuld und Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft im Krimi-Genre verglichen.
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