#Horrorfilme

„Adless Summer“ (2023, USA, Kanada)

„Freitag der 13.“ und „Scream“ werden Filmemachern keine Ruhe lassen, selbst wenn die Produzenten aufhören, diese Kult-Franchises auszuschlachten. Eigentlich ist „Adless Summer“ mit Finn Wolfhard genau ein Beispiel für eine weitere Ausbeutung bekannter Horrorfilme.

Ehrlich gesagt fühlt es sich seltsam an. Einerseits ist es nicht alles schlecht. Schwarzer Humor, komische Situationen und die dümmsten Handlungen von Teenagern geben genug Anlass zum Lachen über einen typischen Teenager-Slasher. Auch die Musik wirkt retro-stilisiert, was cool ist.
Andererseits habe ich das Gefühl, dass man die Geschichte viel interessanter hätte gestalten können, zumindest die Charaktere weniger klischeehaft. Besonders Fragen habe ich zu Wolfhard: Plant er, das Image aus „Stranger Things“ weiter zu nutzen?
Aber er ist hier übrigens auch Co-Regisseur und Co-Autor, was die Kritik etwas mildert. Im Grunde ist dies sein Spielfilmdebüt.

Auf jeden Fall braucht jede Generation ihren eigenen „Freitag der 13.“. In diesem Kontext kann man den Film insgesamt mögen. Übrigens, der Film ist von NEON.

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