Diese Woche rollt ein neuer Kolobok in die russischen Kinos, außerdem ein abendfüllender Film über die Smeshariki und ein Horrorfilm über einen Dämon im Zug. 

Der letzte Bogatyr. Kolobok

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Ein schlauer, aber sehr charmanter Kolobok flieht aus Belogorje in Begleitung eines ungeschickten Bäckers und entlarvt nebenbei Mythen über seine Herkunft. In den Zauberwäldern treffen die frischgebackenen Freunde auf Räuber, geheimnisvolle Tiere und eine böse Zauberin, die droht, Belogorje zu vernichten.

„Der letzte Bogatyr. Kolobok“ — ein abendfüllendes Spin-off der Franchise „Der letzte Bogatyr“, die bereits vier Filme umfasst. Auf dem Regiestuhl saß erneut Anton Maslow („Mehrfamilienhaus“, „Die Abgereiste“), der zuvor „Der letzte Bogatyr. Das Erbe“ gedreht hatte. In ihre Rollen zurückgekehrt sind Garik Charlamow und Kirill Saizew, und unter den neuen Helden sind Dmitri Schuravljow, Mila Jerschowa und Goscha Kuzenko. Interessant ist, dass „Kolobok“ schon vor der Premiere durch heftigen Hass von Armeen der Fans des „freundlichen Nachbarn“ zu Internet-Memes wurde. Dieser Hype hat die Macher des Projekts jedoch offenbar nur in ihrem Glauben an den endgültigen Erfolg des Films bestärkt.

Smeshariki durch alle Universen

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Eine weitere Kollision von Animation mit Realdrehs erwartet auch die heiß von den Zuschauern geliebten „Smeshariki“. In der Handlung des ersten abendfüllenden Films über die Bewohner des Kamillentals finden Krosch und Joschik ein geheimnisvolles Gerät, mit dem sie sich in echte Kinder verwandeln und an einer kosmischen Expedition teilnehmen.

Regisseure der Science-Fiction- Komödie sind Andrei Marmontow („Stadt der Geheimnisse“, „Operation ‚Thron‘“) und der seit 2003 fruchtbar mit dem „Smeshariki“-Universum arbeitende Ilja Maximow. In den Hauptrollen spielen Ljudmila Artemjewa, Alexander Lykow, Jan Zapnik und Dmitri Kalichow.

Labyrinth der Monster (Cisza nocna)

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Der in die russische Verleihung gelangte polnische Horrorfilm von Bartosz Kowalski („Wald der Nacht – Nicht schlafen!“) erzählt von einem älteren Mann, dem ehemaligen Schauspieler Luzian (Maciej Damięcki), den seine Kinder in ein Altenheim stecken. In der Hoffnung, dass er nicht lange hier bleiben wird, gewöhnt sich Luzian nicht an die örtliche Ordnung. Doch eines Tages findet der Mann zufällig eine geheimnisvolle Tür in der Einrichtung und lässt unheimliche Monster frei, die drohen, die Bewohner des Hauses zu vernichten.

Kowalski versteht es meisterhaft, Angst aufzubauen, indem er die Enge der Schauplätze als Instrument psychologischen Drucks nutzt. Die visuelle Darstellung der Monster ist deutlich von den Welten Guillermo del Toros inspiriert, und in ideeller Hinsicht tritt „Labyrinth der Monster“ in einen Dialog mit dem kürzlich erschienenen Thriller „The Cure – Tödliches Erbe“ mit Geoffrey Rush, dessen konzeptionelle Ideen es teilt und kreativ neu interpretiert.

Dämon der Geschwindigkeit (Speed Demon)

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Noch ein Horrorfilm, aber diesmal aus den USA und mit einem Hauch von „Der Exorzist“ und „Speed“. Den Passagieren eines Schnellzugs droht ein plötzlich erwachter Dämon. Der Zug rast mit voller Geschwindigkeit und hat keine Steuerung mehr. Unter denen, die zu Geiseln der schrecklichen Situation werden, befindet sich die Nonne Lou (Katie Cassidy), die einen Exorzismus durchführen muss, um die Menschen vor dem sicheren Tod zu retten.

Regisseur John Kyes, dessen Filmografie fest mit B-Actionfilmen verbunden ist, wendet sich erneut dem vertrauten Element zu und balanciert zwischen deftiger Action und Mystik. Die Kritiker waren insgesamt zufrieden mit dem Film und lobten sein ungewöhnliches Setting sowie die Fähigkeit des Regisseurs, den Zuschauer in ein einfaches, aber dennoch effektvolles Abenteuer zu verwickeln.

Was habt ihr an diesem Wochenende vor? Zu „Kolobok“ odder wartet ihr auf „Spider-Man“? Schreibt es in die Kommentare!