Ihre Unterstützung hat gestern ein Wunder bewirkt – ich habe eine Kritik zu dem am 1. Januar erschienenen Film
„Buratino“ geschrieben! Bewerten wir gemeinsam, teilt eure Eindrücke im Chat. Ich sage gleich: Meine Kritik ist von grauer_neutraler Farbe.

„Buratino“ positioniert sich als Märchen, das „Generationen vereint“. Keine leichte Aufgabe: Die Eltern, die den Saal betreten und die gesamte Moral und Philosophie des sowjetischen Films von Leonid Netschajew verinnerlicht haben, sind nicht sicher, ob die Geschichte vom Sohn des guten Papa Carlo besser erzählt werden kann. Aber wichtig ist, dass Igor Woloschin gar nicht versucht, besser zu sein – er arbeitet für ein neues Publikum und schwenkt nur gelegentlich in Richtung der Liebhaber sowjetischer Klassiker.

Was haben wir als Handlungsgrundlage: Dank guter Freunde, der Kakerlaken (Nikolai Drosdow, Anton Schastun, Wanja Dmitrienko) erhält der arme Carlo (Alexander Jazenko) die Möglichkeit, Vater eines ganz besonderen Jungen zu werden. Dann – alles wie bekannt: Kauf der teuren Fibel, Versuch, in der Schule unterzukommen, und Buratinos (Wita Kornijenko) Wunsch, das geheimnisvolle Theater zu sehen – die Commedia dell'arte.

Hier lüftet der Regisseur das Geheimnis des Hauptleitmotivs des Films: Es ist nicht das Abenteuer des künstlerischen Buratino, keine Geschichte vom Goldenen Schlüssel; es ist eine Reise zu sich selbst, das Bekenntnis zum eigenen „Ich“ und die Behauptung in der Welt, zu der man gehört. Sanft gesagt, ein ganz und gar nicht kindliches Thema – und offensichtlich haben die Kinder es nicht verstanden und werden es nicht vollständig verstehen; es ist vielschichtig, versteckt in Dialogen und Schweigen der Figuren, letztlich für die Erwachsenen bestimmt, die die Kinder ins Kino begleiten.

Fortsetzung lesen Sie auf der Website der Filmzeitschrift „Nach dem Abspann“ ✍️

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