Nur verstehen Ingenieure das und legen redundante Kreisläufe an. Aber Geschäftsinhaber bauen weiterhin alles darauf auf, dass Marina aus der Verkaufsabteilung nie in Mutterschutz geht, nie krank wird und unsterblich ist.
Lustig? Rechnen Sie nach, wie viele kritische Prozesse in Ihrem Unternehmen an bestimmte Personen gebunden sind.
Annahme von Anfragen.
Erstberatung.
Kundenaufnahme.
Wissensdatenbank über das Produkt – alles in Marinas Kopf, nicht im System.
Eine Person wird für eine Woche krank – und Sie haben einen Stillstand. Nicht, weil die Leute schlecht sind. Sondern weil Sie eine Architektur ohne Redundanz aufgebaut haben.
Automatisierung bedeutet nicht, „Marina durch einen Bot zu ersetzen“. Eher darum, dass kritische Prozesse unabhängig davon funktionieren, wer heute im Büro ist.
Erstbearbeitung von Anfragen, Sammlung grundlegender Informationen, Erfassung im CRM – das kann parallel zu Menschen arbeiten, nicht an ihrer Stelle.
Wenn Marina zurückkommt, hat sie bereits strukturierte Informationen. Und kein Chaos aus 50 unbearbeiteten Nachrichten in drei Messengern.
Der Unterschied zwischen einem Unternehmen und einem Hobby liegt in der Störungstoleranz. Ein Hobby hängt von der Begeisterung einer einzelnen Person ab. Ein Unternehmen funktioniert weiter, auch wenn jemand aus dem Prozess ausfällt.
Wenn Sie in Ihrem Unternehmen eine Person haben, nach deren Kündigung Sie die Prozesse stückweise aus dem Gedächtnis zusammensuchen müssten – schreiben Sie mir. Wir besprechen, wie Sie kritisches Wissen in ein System übertragen, anstatt es in jemandes Kopf zu behalten.
Kommentare
0Noch keine Kommentare.