Habe mir neulich den Film "Freundschaft" angesehen, und er ist interessant, fast bis zum Ende. Aber das Ende ist widerlich. Nach dem Anschauen versteht man überhaupt nicht, was man gerade gesehen hat, warum, worum es ging und welche Emotionen man noch hat? Die ganze Rezension ist ein einziger Spoiler, lest vorsichtig, wenn ihr empfindlich seid.
Zunächst erzählt der Film von einem Mann, der eine Familie und einen Job hat und zufällig einen Nachbarn kennenlernt. Das ist eine gewöhnliche Einleitung, und wir warten einfach auf den Beginn wirklich wichtiger Ereignisse.
Dann verliebt sich der Held in den Lebensstil des Nachbarn, und es wird seltsam, der Held verhält sich seltsam und der Nachbar beschließt, nicht mehr befreundet zu sein, aber unser Held kann ohne dieses neue Leben nicht mehr. 5
Es kommt zu einem Wendepunkt, unser Held versucht, den neuen Freund-Nachbarn durch die Familie zu ersetzen. Aber am Ende verliert er seine Frau in der Kanalisation. ⏱ 00:48:30 Held verliert seine Frau in der Kanalisation Dies ist der Wendepunkt, an dem wir verstehen, dass der Held eine negative Figur ist, die nur an sich selbst denkt.4
Danach versucht der Held, andere positive Emotionen zu finden, bricht in das Haus des Nachbarn ein, probiert Drogen, isst Pilze mit seinem Sohn und verliert sich in diesem Leben. Seine Frau verlässt ihn.
Dann bessert er sich ein wenig, verhält sich viel besser, aber dann bricht er wieder aus, rennt mit einer Waffe ins Haus des Nachbarn und fordert Aufmerksamkeit und eine zweite Chance. Die Polizei verhaftet ihn, und Ende.
Und dann fragen wir uns, warum die Geschichte irgendwie unvollendet ist, ohne Schlussfolgerung, ohne Abschluss. Insgesamt zeigt der Regisseur die Verwandlung des Helden sehr gut, aber er hat sie nicht in eine coole Handlung eingebettet.
Kommentare
0Noch keine Kommentare.