📍Skutr Docs — Tag 10. Wenn der Kunde nicht kommt, aber ein Briefing nötig ist

Gestern – eine Stimme, die das Geschäft versteht. Heute – zwei große Brocken: vollständige Bearbeitung des Briefings im Web-Cabinet und ein Szenario, wenn der Kunde nicht zum Interview erschienen ist.



📝 Briefing wurde bearbeitbar

Früher war das Briefing im Web-Cabinet read-only – KI generierte, Freelancer schaut zu. Aber in der Praxis muss das Briefing immer angepasst werden: Zielgruppe präzisieren, Integration hinzufügen, Fristen ändern. Jetzt sind alle 9 Felder des Briefings direkt im Cabinet bearbeitbar. Und nach den Änderungen – ein Button „Leistungsbeschreibung neu generieren“, der die technische Spezifikation und die Kosten aus dem aktualisierten Briefing neu erstellt.



💰 Validierung: kein Preis – kein Dokument

Ich habe festgestellt, dass ein Freelancer das Projekt speichern und ein PDF herunterladen konnte, ohne den Endpreis anzugeben. Das ergab ein Dokument mit leerem Preisfeld – so etwas kann man dem Kunden nicht senden.

Jetzt: Manuelles Speichern wird ohne final_price > 0 blockiert. PDF-Generierung ebenfalls. Sowohl auf dem Frontend (Toast-Benachrichtigung) als auch auf dem Backend (400-Fehler). Die automatische Speicherung alle 30 Sekunden funktioniert ohne Einschränkungen – damit Zwischenänderungen nicht verloren gehen.



✏️ Kleinigkeiten, die wichtig sind

Der Projektname wird jetzt inline bearbeitet – Klick auf den Titel, Eingabe, Enter. PDF wurde in „Briefing und Leistungsbeschreibung“ umbenannt – weil es jetzt auch das Briefing enthält. Prompts für alle 12 Projekttypen wurden aktualisiert.



🔀 Wenn der Kunde nicht zum Interview erschienen ist

Der zweite Teil des Tages. Der Freelancer erstellt ein Projekt, wählt Weg A (KI-Interview), sendet dem Kunden einen Link. Aber der Kunde kommt nicht. Der Freelancer hat ihn selbst gebrieft – telefonisch, per Korrespondenz – und möchte die Materialien in das bereits erstellte Projekt hochladen. Aber es gab keine UI dafür. Der Bildschirm „Warten auf Kunden“ drehte einen Spinner und wartete. Endlos.

Ich habe einen Button „Materialien selbst hochladen“ auf dem Wartebildschirm hinzugefügt. Ein vollständiges Formular: Text + Sprache + Foto + Datei. Hochgeladen – „Leistungsbeschreibung generieren“ gedrückt – Pipeline übernimmt.

Aber unter der Haube stürzte die Pipeline ab. Das Projekt wurde mit brief_source = "interview" erstellt, die Pipeline ging in den Interview-Zweig, das Interview war leer – Fehler. Die hochgeladenen Materialien lagen daneben, aber die Pipeline sah sie nicht.

Behoben: Jetzt bestimmt die Pipeline die Quelle anhand der Fakten, nicht anhand des Labels. Gibt es Interviewdaten – nimmt sie diese. Gibt es keine, aber hochgeladene Materialien – Upload-Pfad.



💡 Erkenntnis des Tages

Das Produkt bricht nicht auf dem Happy Path. Der Kunde kam nicht zum Interview – das ist kein Edge-Case, das ist die halbe Realität eines Freelancers. Wenn das Produkt damit nicht umgehen kann, ist es ein Spielzeug, kein Werkzeug.



🎯 Fazit des Tages: bearbeitbares Briefing mit Neugenerierung der Leistungsbeschreibung, Validierung des Endpreises, Inline-Bearbeitung des Namens, Hochladen von Materialien in ein bestehendes Projekt, automatische Erkennung der Datenquelle in der Pipeline.



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