Analysten von Selecty und hh.ru haben kürzlich eine „sensationelle“ Entdeckung veröffentlicht: Männer in der IT verdienen mehr als Frauen.

Die Zahlen:
🔵 Gehalt < 100k: 44% der Frauen und nur 25% der Männer.
🔵 Gehalt > 300k: 35% der Männer und nur 11% der Frauen.
🔵 Die Kluft bei 400k+ ist geradezu kosmisch (13,5% vs. 2,9%).

Normalerweise beginnen an dieser Stelle die Schreie über Unterdrückung und gläserne Decken. Aber wo liegt der Hund wirklich begraben?
Die Forscher behaupten, dass die Kluft nicht entsteht, weil „der böse HR Katja weniger zahlt als Wasja für denselben Code“. Ein Senior Python Developer bekommt seine 350-450k, unabhängig davon, was im Pass steht. Die Spanne ist die Spanne.
Die Kluft liegt in der Verteilung der Rollen.

Männer tendieren statistisch häufiger zu:
1️⃣ High Risk / High Reward: Startups, Führungspositionen (CTO, Team Lead), wo man mit 30 grau wird, aber das Geld mit vollen Händen ausgibt.
2️⃣ Hardcore Tech: ML, IT-Sicherheit, Low-Level, DevOps. Dort ist der Fachkräftemangel größer, also auch der Gehaltsscheck dicker.

Frauen bleiben statistisch häufiger in:
1️⃣ Analyse, QA, Projektmanagement, Design.
2️⃣ Auf Middle-Positionen, aus Angst (oder Unwillen), in Führung zu gehen.

Fazit: Wenn Sie eine Frau in der IT sind und diese „männlichen“ (🙄) 300k+ wollen:
1. Ignorieren Sie die Statistik. Sie sind nicht der „Durchschnitt der Krankenhäuser“.
2. Hören Sie auf, sich mit dem unbekannten „weiblichen IT“ (Design, HR, Tests) zu identifizieren. Machen Sie, was Sie wollen.
3. Bilden Sie sich weiter. Eine Senior-Entwicklerin verdient genauso viel wie ein Senior-Entwickler. Und manchmal mehr, weil gute Fachkräfte gejagt werden.

Seien Sie statistische Ausreißer 🌷