⚡️ 15 Jahre nach Fukushima. Fukushima ist immer noch gefährlicher als Tschernobyl

Vor 15 Jahren zerstörten ein Erdbeben und ein Tsunami das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, töteten 20.000 Menschen und zwangen 160.000 zur Flucht aus der Sperrzone.

Man könnte meinen, dass man sich nach anderthalb Jahrzehnten erholen kann.
Aber die Realität ist schlimmer: Drei Reaktoren sind immer noch so radioaktiv, dass Roboter durchbrennen, wenn sie versuchen, den geschmolzenen Brennstoff zu untersuchen.

Wasser mit Radionukliden wird in den Ozean geleitet, und Mikropartikel von Cäsium schweben immer noch in der Luft über ganz Japan.

Die Regierung gibt Milliarden für die "Dekontamination" aus und zwingt die Menschen zur Rückkehr, indem sie die zulässige Strahlendosis um das 20-fache erhöht.

Aber in Städten, in denen einst Tausende lebten, gibt es jetzt kaum hundert Mutige. Wälder und Berge bleiben für 300 Jahre radioaktiv.

Was jedoch Verwunderung hervorruft: "gereinigte" Erde mit einem Cäsiumgehalt, der für Arbeiten ohne Schutz gefährlich ist, wird als "glücklicher Boden" bezeichnet und im ganzen Land verteilt – sogar vor dem Büro des Premierministers.
Cäsium-137. Seine Halbwertszeit beträgt 30 Jahre. Aber das bedeutet nicht, dass die Strahlung nach 30 Jahren verschwindet.

🆘 Um den Cäsiumgehalt um das 1000-fache zu senken, braucht es 300 Jahre – 10 Halbwertszeiten. Das heißt, die Wälder und Berge um Fukushima werden bis zum Jahr 2311 radioaktiv bleiben. Wir leben jetzt, und diese Hügel werden noch für unsere Urenkel "strahlen".

Und keine Technologie kann das ändern – nur die Zeit)

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