
Vermarkter und Clowns haben immer mehr gemeinsam: Experten sagen, dass Werbetreibende jetzt in erster Linie darüber nachdenken sollten, wie sie Menschen unterhalten können.
Das Publikum konsumiert keine Werbung mehr – es braucht Inhalte, und wenn diese nicht mit lustigen Reels mithalten können, werden sie einfach überblättert und vergessen.
Aus dieser Logik lassen sich fünf Prinzipien ableiten, wie heute gearbeitet werden muss:
1. Menschen suchen Emotionen, keine Werbung.
Werbung, die nur über ein Produkt informiert, wird als Lärm wahrgenommen. Um Aufmerksamkeit zu bekommen, muss der Inhalt Emotionen hervorrufen.
2. Die Marke sollte wie ein Mediastudio denken.
Einmalige Werbespots funktionieren immer schlechter. An ihre Stelle treten Formate, die fortgesetzt werden können: Videoserien, Charaktere, wiederkehrende Rubriken und Handlungsstränge.
3. Unterhaltung wird zur Wachstumsstrategie.
Inhalte, die unterhalten, verbreiten die Menschen selbst. Das sorgt für organische Reichweite und senkt die Kosten für die Gewinnung von Publikum.
4. Marken werden zu Meme-Akteuren.
Wenn eine Marke nicht am Online-Leben teilnimmt und Memes nicht versteht, wird sie unsichtbar.
5. Die Werte der Marke müssen echt sein.
Wenn eine Marke ihre Position aufgrund von Trends oder Druck ändert, kann sich das Publikum betrogen fühlen.
Also Chefs, die die Notwendigkeit von Memes leugnen, liegen offiziell falsch. Ihr könnt das gerne weiterleiten 🏃♀️
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