🧰 USB-Sticks leben länger, als Sie denken. Ein 5-jähriges Experiment

Der Enthusiast Zachary Vance nahm im Jahr 2020 zehn neue Kingston DataTraveler SE9 USB-Sticks mit 32 GB Kapazität, füllte sie vollständig mit zufälligen Daten und legte sie in eine Schachtel.

Einmal im Jahr holt er einen Stick heraus und prüft, ob die Dateien beschädigt sind. Fünf Jahre sind vergangen, fünf Sticks wurden überprüft – und kein einziger Fehler!

Alle Daten wurden einwandfrei gelesen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass alle USB-Sticks so zuverlässig sind: Das Experiment wurde mit einem einzigen Modell unter idealen Lagerbedingungen (in einer Schachtel, ohne extreme Temperaturen und Feuchtigkeit) durchgeführt.

Andere Tests, z. B. mit PNY und Lexar, zeigten bereits nach einem Jahr Datenverlust, insbesondere bei Lagerung unter schwierigen Bedingungen.

USB-Sticks sind also kein Allheilmittel, aber bei richtiger Handhabung können sie länger halten, als allgemein angenommen wird.
Warum verlieren Flash-Speicher mit der Zeit Daten?
In den Speicherzellen werden Elektronen gespeichert, die nach und nach durch die Isolierschicht entweichen.

Dieser Vorgang wird als „Ladungsverlust“ bezeichnet. Je feiner der Fertigungsprozess (15–20 nm), desto schneller erfolgt der Ladungsverlust.

Das Experiment mit Kingston zeigt: Nach 5 Jahren keine Veränderung – die Sicherheitsmarge ist gut)

👉 Duplizieren Sie jedoch wichtige Daten auf verschiedenen Medien: USB-Stick + externe Festplatte + Cloud. Lektionen unter Link