
🆘 Sucht nach dem endlosen Feed vor Gericht. Meta und YouTube zahlen 6 Millionen Dollar
Ein Gericht in Los Angeles hat ein Urteil gefällt – ein Präzedenzfall für die gesamte Branche: Meta und Google zahlen 6 Millionen Dollar an eine 20-jährige Frau, die behauptete, als Kind süchtig nach Instagram und YouTube geworden zu sein.
Die Geschworenen befanden die Unternehmen für schuldig, dass die Designmerkmale ihrer Produkte – wie der endlose Feed – der psychischen Gesundheit der Klägerin geschadet haben.
Sie registrierte sich mit 8 Jahren bei YouTube, mit 9 bei Instagram und verbrachte bald ihre gesamte Freizeit in den Apps, vernachlässigte Hobbys und litt später unter Angstzuständen, Depressionen und Körperdysmorphophobie.
Vor Gericht sagte Mark Zuckerberg aus, der die Beauty-Filter als Balance zwischen Risiko und Meinungsfreiheit verteidigte, während Instagram-Chef Adam Mosseri erklärte, er halte eine „Sucht“ nach sozialen Netzwerken für nicht möglich.
Meta hat bereits angekündigt, Berufung einzulegen, und bezeichnete die psychische Gesundheit als „zu komplex, um sie mit einer einzigen App in Verbindung zu bringen“.
Lifehack für Eltern, die ihre Kinder schützen wollen:
In den Einstellungen von iPhone und Android gibt es Tools zur elterlichen Kontrolle. Bei iOS ist das „Bildschirmzeit“, bei Android „Family Link“.
Man kann Limits für Apps festlegen, die Installation neuer Apps ohne Passwort blockieren und eine „Ruhezeit“ vor dem Schlafengehen einrichten.
Aber das Wichtigste ist: Reden wir persönlich mit den Kindern)
Ein ehrliches Gespräch ist besser als Blockaden. Nicht hängenbleiben hier
Kommentare
0Noch keine Kommentare.
Melde dich an, um mitzudiskutieren.