
Der Rechnungshof beschloss, die Ergebnisse der staatlichen Unterstützung für die Entwicklung von Innovationstätigkeiten zu prüfen. Das Dokument ist an sich interessant, man kann es unter diesem Link lesen. Interessant ist es schon allein deshalb, weil der Staat in Form von Fonds und autonomen Non-Profit-Organisationen der größte Akteur auf dem Markt für Risikokapitalfinanzierung ist.
Noch interessanter fand ich jedoch den Punkt, der meine Idee unterstreicht, die ich den Studenten seit einem Jahr vermittle. In Russland sollte man keine Startups aufbauen, sondern Unternehmen. Das heißt, nicht auf einen Exit zu setzen, sondern auf Dividendenrendite.
Warum das? Exits gibt es nicht viele, und die überwältigende Mehrheit davon findet im IT-Bereich statt. Daher ist die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Verkaufs eines Startups geringer, als darauf ein Geschäft aufzubauen. Und worin liegt der Unterschied?
Im Modell, bei dem wir das Startup verkaufen wollen, ist der Preis das Wichtigste, und das Produkt ist nur ein Hebel zur Steigerung des Unternehmenswerts. Und das nicht immer der wichtigste.
Im Dividendenmodell sind das Produkt und seine Verkäufe sowie die Kundentreue das Wichtigste.
Diese These wird durch die Prüfung bestätigt, die darauf hinweist, dass der Anteil solcher Investitionen stark gestiegen ist.
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