Was wissen Sie über 3D-Druck mit Keramik?

❓Für viele bleibt der keramische 3D-Druck eine Assoziation mit futuristischen Technologien – ultrapräzise, komplex und schwer zugänglich. Doch heute hält er bereits Einzug in reale Ingenieur- und Fertigungsprozesse.

⭐️In den letzten sechs Monaten haben wir unsere Partnerschaft mit der Firma OOO „Reteh“ (PROKERAMIKA) ausgebaut, dem einzigen inländischen Entwickler und Hersteller von stereolithografischen 3D-Druckern für Keramik sowie speziellen Keramiksuspensionen.

„Die Partnerschaft unserer Unternehmen zeigt, dass die russische Industrie in der Lage ist, Technologien zu entwickeln und einzuführen, die auf dem Niveau der besten Weltstandards konkurrieren“, betonte Alexei Masalow, Generaldirektor der AO „ZAT“.


⚙Auf dem Produktionsgelände der ZAT ist ein 3D-Drucker PROKERAMIKA-170 installiert, der aktiv für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie technologische Erprobungen genutzt wird. Die Ausrüstung ermöglicht die Herstellung von Teilen mit komplexester Geometrie, die mit traditionellen Methoden nicht oder wirtschaftlich nicht sinnvoll herstellbar sind.

✅Die nach der Stereolithografie (SLA) gedruckten Teile zeichnen sich durch hohe Dichte, thermochemische Beständigkeit, Verschleißfestigkeit und Biokompatibilität aus, was sie in verschiedenen Branchen gefragt macht:

🔴Luft- und Raumfahrt: Düseneinsätze und Wärmedämmelemente, die bei Temperaturen bis zu 1500 °C arbeiten können.
🔴Medizin: personalisierte Implantate und Biogrundgerüste auf Basis von Zirkoniumdioxid und Hydroxylapatit.
🔴Energie und Öl & Gas: Dichtungen, Filter und Isolatoren, die beständig gegen aggressive Medien sind.
🔴Maschinenbau: Präzisionsbuchsen, Führungen, Mikrodüsen und andere Vorrichtungen mit einer Genauigkeit von bis zu 50 Mikrometern.

💡Alle Teile werden aus inländischen Materialien auf Basis von Aluminiumoxid und Zirkoniumdioxid hergestellt. Perspektivisch wird der 3D-Druck aus Quarzglas, Siliziumnitrid und anderen vielversprechenden Keramiken in Betracht gezogen.

„Wir schaffen eine lokalisierte, technologisch unabhängige und auf reale Aufgaben ausgerichtete Branche. Die Partnerschaft mit der ZAT ist ein Beweis für die Reife des gesamten Ökosystems des keramischen 3D-Drucks“, betonte Igor Pchelintsev, Generaldirektor der OOO „Reteh“.


💯Die Arbeit mit inländischer Ausrüstung und Materialien zeigt einen stabilen Trend zur Importsubstitution ausländischer Produkte. Die fertigen Teile durchlaufen den gesamten Zyklus: vom Druck mit einer Genauigkeit von 50 µm bis zur Wärmebehandlung und Sinterung auf vollständige Dichte.

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