🤡 Wieder ein Durchbruch im IT-Management: Tokenmaxxing

Wir haben immer über effiziente Manager gelacht, die die Produktivität von Programmierern anhand der Anzahl geschriebener Codezeilen oder abgeschlossener Story Points bewertet haben.

Begrüßen Sie Tokenmaxxing.

Business Insider hat ausgegraben, was für eine Pracht: Innerhalb des westlichen Big Tech sind interne Leaderboards entstanden, auf denen Ingenieure darum wetteifern, wer mehr Token in KI-Tools verbraucht. Die Spitzenreiter erhalten Titel wie "Token Legend", Anerkennung und potenzielle Boni.

Die Logik des Managements ist einfach: Wenn ein Entwickler viele Token verbraucht, ist er "all-in" bei KI, automatisiert seine Arbeit und liefert ein 10-faches Ergebnis. Jensen Huang von Nvidia behauptet sogar allen Ernstes, dass es ein Grund zur tiefen Besorgnis sei, wenn ein Ingenieur mit einem Gehalt von 500.000 $ nicht mindestens Token im Wert von 250.000 $ verbraucht.

Wissen Sie, was passiert, wenn man cleveren Ingenieuren eine idiotische Metrik gibt, von der ihre Beförderung abhängt? Goodharts Gesetz in Aktion (wenn eine Metrik zum Ziel wird, hört sie auf, eine gute Metrik zu sein, und jeder beginnt, sie zu hacken).

🧠 Die Entwickler tun genau das, was kluge, faule Menschen mit dummen KPIs tun sollten. Sie schreiben nicht schneller Code. Sie schreiben einfach Skripte, die in einer Endlosschleife Müllanfragen an LLMs senden, um ihre Metrik vor dem Performance Review aufzublähen.

Was war die dümmste Effizienzmetrik, die man Ihnen in Ihrer Karriere aufzwingen wollte? Teilt es in den Kommentaren 👇