Jetzt gerät Myschako unter die Räder.
Myschako ist zwar um ein Vielfaches kleiner als Kuban-Vino, aber dennoch ein sehr großer Produzent von russischem Wein und möglicherweise noch wertvoller: 70 Hektar Weinberge grenzen direkt an Noworossijsk und man versucht schon seit längerem, sie zu bebauen, wobei die Behörden offen miteinander in Konflikt geraten sind – so wurde sogar ein Projekt auf dem PMEF 2025 vorgestellt.
Vor dem Hintergrund dieser Nachrichten hat jedoch jeder eine andere Nachricht übersehen, die uns möglicherweise eine dritte Serie von "Verstaatlichungen und Beschlagnahmen" beschert:
Das Verfassungsgericht (KS) hat das Recht russischer Gerichte bestätigt, die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen der ukrainischen Behörden auf dem Gebiet von Krim und Sewastopol zu überprüfen, um zuvor privatisiertes Eigentum zugunsten des Staates einzuziehen. Die Anwendung eines solchen Mechanismus auf allen neuen Territorien ist nur eine Frage der Zeit, sind Experten überzeugt. (c)
Auf der Krim ist die "Eigentumsgeschichte" von Grundstücken ein noch trüberes Thema als in der Region Krasnodar (und wahrscheinlich als irgendwo sonst in Russland). Ich bin sicher, dass einige Krim-Winzer bei solchen Nachrichten sehr angespannt reagiert haben.
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