



TOP-49 von 829. Zwischenstand.
Ich habe mich dieses Jahr für den Wettbewerb „Projektleiter“ der Präsidialakademie beworben – das ist der VIII. gesamtrussische Wettbewerb, der 2026 umgestaltet wird: statt der üblichen Nominierungen („Projektleiter“, „Leiter des Projektbüros“ usw.) gibt es zwei Berufsspuren.
In Zahlen:
▪️ Runde I (beruflich-technischer Test) – Schwelle 50%, bestanden haben 142 von 829 (17,1%)
▪️ Runde II (Bewertung des Projektberichts) – Schwelle 2,0 von 3 Punkten, bestanden haben 49 von 142. Bei mir: 2,77 / 3 (92,22%)
▪️ Runde III steht bevor
Warum ich überhaupt teilnehme – eine separate Frage, die ich mir selbst im Laufe der Zeit beantworte. Wettbewerbe mit unabhängiger Jury sind eine der wenigen Möglichkeiten, die eigene Expertise nicht anhand von Kundenbewertungen oder dem eigenen Gefühl zu überprüfen, sondern anhand einer fremden Skala, die man nicht kontrolliert. Es ergibt sich eine ziemlich ehrliche Diagnose.
Was mir in Runde II aufgefallen ist: Der Projektbericht zeigt die Fähigkeit, strukturiert zu beschreiben, was man getan hat, warum und welches Ergebnis überprüfbar ist. Die meisten scheitern genau hier – nicht wegen schwacher Projekte, sondern weil die Fähigkeit, es in ein für externe Bewerter verständliches Format zu verpacken, eine separate Fähigkeit ist.
Daraus ergibt sich die Erkenntnis, dass Führungsreife auch die Fähigkeit bedeutet, die eigene Arbeit sichtbar zu machen. Bei mir gelingt das ehrlich gesagt nicht immer.
Kommentare
0Noch keine Kommentare.