Kurz zur NSR für die Kommersant:
Erstens ist die Nichterfüllung der Frachtverkehrspläne eine logische Folge der veränderten makroökonomischen und geopolitischen Realität. In solch groß angelegten, strategischen Projekten sind die Zusammenhänge komplex und manchmal nicht immer offensichtlich, und die Verzögerung eines Prozesses oder einer Phase wirkt sich zwangsläufig auf die Verschiebung der Fristen insgesamt aus. Daher ist eine Abweichung von den ursprünglichen Plänen normal. Es ist besser, sich anzupassen, als Starrheit zu zeigen und schließlich ganz zu scheitern.
Zweitens wird das NSR-Projekt trotz des enormen äußeren Drucks fortgesetzt.
Drittens: Wenn es in Zukunft gelingt, die Verkehrskorridore „Nord-Süd“ und „Chennai – Wladiwostok“ mit Hilfe der NSR zu schließen, wird sie zu einer echten (ich betone, nur in diesem Fall) verbindenden Brücke für die asiatischen Partner Russlands.
Und schließlich wiederhole ich unermüdlich, dass die Transitagenda für die NSR zweitrangig ist. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Küstenschifffahrt und der Sicherstellung der Anbindung der nördlichen isolierten Regionen an das übrige Land.
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