Ich liebe es, zufällige Filme zu schauen, die nicht bekannt sind. Besonders, wenn sie sich als angenehme Überraschungen entpuppen.

Gestern habe ich „Immer wieder“ gesehen, eine bemerkenswerte Mischung aus Roadmovie, Science-Fiction-Film über Paralleluniversen, einem Streifen über einen Serienmörder und blutiger Rache.

Bemerkenswert ist er nicht nur wegen der recht gelungenen Kombination dieser für eine Verbindung so ungewöhnlichen Genres, sondern auch, wie geschickt er zwischen blutigem Gemetzel (hier werden Menschen lebendig verbrannt, Gehirne herausgeschleudert, zahlreiche Messerstiche verabreicht usw.) und herzzerreißender Sentimentalität sowie der Beziehung zwischen zwei verlorenen Seelen umschaltet.

Der Film ist dynamisch, brutal und gleichzeitig herzlich geworden. Und das Ende für eine solche Geschichte war sogar wunderschön. Kurzum, ein ungewöhnlicher Tipp von mir, wenn man nichts Populäres sehen möchte.