Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass die Russen an den Maifeiertagen die Privilegien des Parallelvertriebs verlieren werden. Um nicht in einer Informationsblase zu landen, empfehle ich, sich sowjetische Filme anzusehen, die zu den Feiertagen auf die Leinwände zurückkehren.

In ihnen ist der Krieg mit Schicksalsbrüchen, Entmenschlichung, endlosem Schmerz und Verlust verbunden. Es scheint, das sind die Wahrheiten, die man im Hinterkopf behalten sollte.

Lenfilm:
4. Mai — Schenja, Schenetschka und die „Katjuscha“
6. Mai — Chronik eines Sturzkampfbombers
8. Mai — Torpedobomber
9. Mai — Aufstieg

Awrora
8. Mai — Ballade von einem Soldaten
9. Mai — Iwanows Kindheit
10. Mai — Weißrussischer Bahnhof

Chudoschestwenny
8. und 9. Mai — Mein lieber Mensch (kostenlose Vorstellung)

Rodina
9. Mai — Bewährung auf der Straße

Es kann schwierig sein, sowjetische Filme neu zu entdecken, da wir in der Kindheit genug davon als vorbildlich vorgesetzt bekamen. Aber es ist wichtig, dieses Stigma zu überwinden, um die enorme Menge an Schmerz und Reflexion der Nachkriegsjahre zu sehen.

P.S. – Sehen Sie sich „Die Kraniche ziehen“ an, falls Sie es noch nicht gesehen haben.