Lassen Sie uns weiter den beängstigenden Gedanken-, Angst- und Emotionsknäuel entwirren. Angenommen, Sie haben durch die Beantwortung von Fragen geklärt, „Warum geht es mir hier schlecht?“ und entschieden, dass es gewichtige Gründe gibt zu gehen. Aber die Frage „Warum gehe ich nicht?“ ist immer noch aktuell.
In einer Situation ohne fertige Lösung ist die Ungewissheit am beängstigendsten: Angst vor Einkommensverlust, langer Suche nach einem neuen Ort, Enttäuschung von Angehörigen, Neulernen von etwas. „Warum gehe ich nicht dorthin?“ – weil es Angst macht. Die Angst kann reduziert werden, indem man diese beängstigende Ungewissheit klärt.
Beschreiben Sie detailliert, wohin Sie gehen würden:
❓Was passt Ihnen an der aktuellen Arbeit definitiv nicht (im letzten Beitrag ermittelt) – das sind 🚩🚩
❓Was ist für Sie bei der Arbeit zwingend erforderlich: interessante Aufgaben, Einkommen, Team, Entwicklung, Stabilität usw.
❓Wenn Sie sich einen idealen Arbeitstag in einem Jahr vorstellen, wie sieht er von morgens bis abends aus: Arbeitszeit, Remote, Team, Aufgaben, Kommunikation usw.
❓Welche Ihrer Eigenschaften möchten Sie bei der Arbeit am meisten einsetzen?
Wenn man im Detail weiß, wonach man strebt, ist das keine Bewegung ins Ungewisse mehr, sondern eine Bewegung dorthin, wo man sein möchte! Um dort anzukommen, muss man auch über den Weg selbst nachdenken:
❓Welche Ihrer Eigenschaften/Fähigkeiten/Kenntnisse werden Ihnen helfen?
❓Wer könnte Sie während des Übergangs unterstützen?
❓Was fehlt Ihnen für den ersten Schritt? Wie kann man das ändern?
❓Wenn Sie den Weg zum neuen Job in 5 Schritte unterteilen, wie würden sie aussehen?
❓Welche Aktion in Richtung des neuen Jobs können Sie bereits diese Woche unternehmen, ohne zu kündigen: mit Leuten aus diesem Bereich sprechen, ein kleines Projekt übernehmen, eine Schulung absolvieren, den Lebenslauf aktualisieren usw.?
Hier ist es wichtig, eines zu verstehen: Die Aufgabe ist jetzt nicht „alles heldenhaft hinwerfen“, sondern ehrlich zu schauen, wohin genau Sie kommen wollen und welcher Weg für Sie machbar ist. Kleine, konkrete Schritte, die auf Ihren tatsächlichen Ressourcen basieren, funktionieren immer besser als eine weitere Runde Selbstkritik. Bei jedem Schritt können Sie sich erneut fragen: „Was hilft mir?“ und vergessen Sie nicht, Ihre Erfolge zu bemerken.
#nachzudenken
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