
Wie Softwareentwicklung aussieht, wenn Token nichts kosten 💸
Wir alle beschweren uns, dass Dienste Limits kürzen und Preise erhöhen, während woanders ein ganz anderes Spiel gespielt wird.
Der Schöpfer von OpenClaw, Peter Steinberger, zeigte einen Screenshot seines Dashboards. In den letzten 30 Tagen hat sein Team bescheidene $1.305.088,81 für die API verbrannt.
Peter erklärt, wohin solche Budgets fliegen. Sein Team stellte sich die Frage: „Wie würden wir Software entwickeln, wenn die Kosten für Token keine Rolle spielen würden?“
Sie haben alles automatisiert, was sie erreichen konnten. In ihrer Cloud laufen nonstop etwa 100 Instanz-Agenten, die:
▫️ Jeden einzelnen Commit und PR auf Bugs und Sicherheitslücken überprüfen.
▫️ Issues deduplizieren und selbst alte Tickets finden, die sie nach einem Fix in
main schließen.▫️ Agenten können temporäre Umgebungen hochfahren, sich in Telegram einloggen, Videos der App „vorher/nachher“ aufnehmen und sie dem PR beifügen.
▫️ Und das Beste: Die Agenten hören einfach die Arbeitsbesprechungen des Teams und erstellen proaktiv PRs mit neuen Funktionen direkt während der Diskussion per Sprache.
Steinberger sagt klar: Diese ganze Maschinerie ermöglicht es ihnen, das Projekt „extremely lean“ zu halten. Also, einfach gesagt, keine Menge Entwickler einzustellen.
Jeder Dienst wird gerne Einzelpersonen den Zugang sperren, um Kapazitäten an Leute zu liefern, die 20.000 Dollar pro Tag für die totale Automatisierung von Routinen zahlen.
Hoffentlich passiert es nicht, dass die ganze normale Entwicklung nur noch den Reichen bleibt und der Rest gar nicht mehr einsteigen kann 😁
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