
Die Väter kehren auf die Leinwand zurück! Wir meinen natürlich Ewan McGregor und Hayden Christensen in der neuen Disney-Miniserie „Obi-Wan Kenobi“. Vor der Premiere schlüsseln wir auf, wer in dem neuen Projekt wer ist.
Konkrete Details zur Handlung der Serie über den großen Jedi sind noch immer kaum bekannt. Klar ist, dass das ambitionierte Disney-Projekt, das das ohnehin schon große Universum von „Star Wars“ erweitert, der Geschichte von Obi-Wan Kenobi gewidmet sein wird, dem Mentor nicht nur von Anakin Skywalker, sondern auch von vielen Generationen von Saga-Fans. Die Handlung spielt unmittelbar nach den unglückseligen Ereignissen des Films „Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith“, als Anakin (Hayden Christensen) von der dunklen Seite verschlungen wurde und seine Verwandlung in Darth Vader abgeschlossen war. Der von Kummer überwältigte Obi-Wan (Ewan McGregor) will niemanden mehr ausbilden oder die Welt retten, er passt auf den jungen Luke (Anakins Sohn) auf und versteckt sich auf Tatooine vor dem Imperium. Ob es ihm gelingt, sich vor der Welt zu verstecken – das erfahren wir in der Serie.
Bereiten wir uns in der Zwischenzeit vor und erinnern wir uns, wer im „Star Wars“-Universum wer ist und welche neuen Charaktere uns erwarten.
Ewan McGregor – Obi-Wan Kenobi
Meister, Jedi, Mentor von Anakin Skywalker, der ihm half, seine Romanze mit Natalie Portman, also Padmé Amidala, zu verheimlichen. Einst rettete Obi-Wan den jungen Anakin aus der Sklaverei auf Tatooine und zeigte Luke später ein paar Jedi-Tricks. In „Eine neue Hoffnung“ von 1977 wurde der alte Obi-Wan von Alec Guinness gespielt.
Hayden Christensen – Darth Vader/Anakin Skywalker
Der Mann im schwarzen Helm, der durch einen Schlitz spricht, einer der Hauptgegner des Widerstands und persönlich von Luke Skywalker in der Originaltrilogie der 70er- und 80er-Jahre, nebenbei Vater von Luke und Leia. Damals wurde Darth Vader von David Prowse gespielt – dem Urheber des epochalen Satzes „Luke, ich bin dein Vater“.
In der Prequel-Trilogie ist Christensens Anakin ein vielversprechender Jedi, der gerade erst auf die dunkle Seite übergewechselt ist. Übrigens beabsichtigt Hayden, in die Rolle von Darth Vader auch in der zukünftigen Serie „Ahsoka“ zurückzukehren.
Rupert Friend – Großinquisitor
Ehemaliger Wächter im Tempel des Jedi-Ordens auf Coruscant zu Zeiten der Republik. Er wurde von der hellen Seite enttäuscht, schloss sich dem Sith Darth Sidious an und wurde dann Leiter der Inquisition des Galaktischen Imperiums. Er jagt Jedi, die die erste Vernichtungswelle des Ordens überlebt haben. Er suchte auch nach machtempfindlichen Kindern.
Moses Ingram – Inquisitorin Reva/Dritte Schwester
Jedi zu Zeiten der Republik, nach dem Fall des Jedi-Ordens wurde sie Agentin der Inquisition des Galaktischen Imperiums. Ihr Codename ist Dritte Schwester. Sie suchte nach machtempfindlichen Kindern.
Joel Edgerton – Owen Lars
Ehemann von Beru Lars, Adoptivonkel von Luke Skywalker. Er zog die zukünftige Hoffnung der Jedi wie seinen eigenen Sohn auf und machte aus ihm einen hart arbeitenden Bauern. Er lebte mit seiner Frau und seinem Neffen auf Tatooine. Der Schauspieler kehrt zu seiner alten Rolle aus dem Film „Star Wars – Episode 3: Die Rache der Sith“ zurück.
Bonnie Piesse – Beru Lars
Freundin und spätere Ehefrau von Owen Lars, Adoptivtante von Luke Skywalker. Sie lebte glücklich mit ihrem Mann auf der Farm auf Tatooine, bis Obi-Wan Kenobi sie bat, den jungen Luke aufzunehmen. Die Schauspielerin kehrte ebenfalls zu ihrer Rolle aus dem Film „Star Wars – Episode 3: Die Rache der Sith“ zurück.
Grant Feely – junger Luke Skywalker
Der Kleine, der die Rolle des besagten Jedi-Jungen bekam – der Hoffnung für alle Jedi. Später (oder früher, wenn man bedenkt, dass es die 80er sind) wird er in der Darstellung des noch jungen Mark Hamill den kultigen Satz über seinen Vater hören.
Sung Kang – Fünfter Bruder
Jedi zu Zeiten der Republik. Nach dem Fall des Jedi-Ordens wurde er Agent der Inquisition des Galaktischen Imperiums und erhielt den Codenamen Fünfter Bruder. Seine Aufgabe besteht wie bei den anderen Inquisitoren darin, machtempfindliche Kinder zu suchen und zu vernichten. Sein Markenzeichen ist ein rotes rotierendes Lichtschwert.
Namenlose im Projekt:
- Kumail Nanjiani
- Maya Erskine
- O'Shea Jackson Jr.
- Simone Kessell
- Benny Safdie
Zur Erinnerung: Regie bei dem bevorstehenden „Obi-Wan Kenobi“ führt Deborah Chow, die bereits an einem anderen Projekt in diesem Universum gearbeitet hat, „Der Mandalorianer“. Sie war auch an den Projekten „Mr. Robot“ und „American Gods“ nach Neil Gaiman beteiligt.
Als „Obi-Wan Kenobi“ angekündigt wurde, empfand ein Teil der Fans Freude, denn endlich würde einer der wichtigsten Jedi (und Charaktere) des „Star Wars“-Universums sein verdientes Solo bekommen. Andere hingegen hatten gemischte Gefühle, da der Schmerz über die letzten drei Filme mit Daisy Ridley noch nicht vergessen war. Und auch „Das Buch von Boba Fett“ hat einen zweifelhaften Ruf. Nun, der Trailer zu „Obi-Wan“ sieht vielversprechend aus. Aber ob die „Star Wars“-Fans am Ende bittere Tränen der Enttäuschung vergießen werden – das erfahren wir schon bald. Und natürlich ist es interessant, ob man einen verjüngten Mark Hamill auch in dieser Serie zeigen wird?
Die erste Folge der Miniserie „Obi-Wan Kenobi“ wird am 27. Mai 2022 gezeigt.
Kommentare
0Noch keine Kommentare.
Melde dich an, um mitzudiskutieren.