
Die 94. Verleihung der Oscars 2022 verlief ohne große Überraschungen. Die Favoriten erhielten ihre Preise, und alle wichtigen Leute bekamen ihre Statuetten. Wie immer eigentlich. Eine kleine Show lieferten Will Smith und Chris Rock, ansonsten schlägt die Zeremonie wohl wieder einmal ihre eigenen Anti-Rekorde.
Die großen Gewinner des Abends waren Denis Villeneuves "Dune" mit sechs Statuetten und das Independent-Drama "CODA" mit drei Preisen, darunter die Hauptkategorie Bester Film.
Bester Film – "CODA"
Der absolute Favorit aller Buchmacher.
Beste Regie – Jane Campion, "The Power of the Dog"
Campion ist die erste Regisseurin mit zwei Nominierungen für die beste Regie in ihrem Portfolio. Sie ist außerdem die Dritte, die die begehrte Statuette ergattern konnte, zuvor gelang dies nur Kathryn Bigelow ("The Hurt Locker", 2009) und Chloé Zhao ("Nomadland", 2020).
Bester Hauptdarsteller – Will Smith, "King Richard"
Smith hat vielleicht in seiner Kategorie gewonnen, aber in Erinnerung bleibt er eher durch seine seltsame, inszeniert wirkende Reaktion auf Chris Rocks Witz.
Beste Hauptdarstellerin – Jessica Chastain, "The Eyes of Tammy Faye"
Bis zum Schluss gab es keine Favoritin in dieser Kategorie, bis Chastain einen Sieg bei kleineren Preisverleihungen nach dem anderen einfuhr. Übrigens hätte Cruz durchaus Konkurrenz machen können.
Beste Nebendarstellerin – Ariana DeBose, "West Side Story"
Ariana begleitete die Entgegennahme der Statuette mit einer Rede über Inklusivität und Repräsentation. Der Sieg war durchaus vorhersehbar.
Bester Nebendarsteller – Troy Kotsur, "CODA"
Kotsur ist der erste schwerhörige Schauspieler, der einen begehrten Oscar gewonnen hat.
Bestes adaptiertes Drehbuch – Sian Heder, "CODA"
Bestes Originaldrehbuch – Kenneth Branagh, "Belfast"
Überraschung des Abends – der Sieg wurde "Licorice Pizza" prophezeit. Nun ja, Sir Kenneth hat sich ein wenig für das Scheitern von "Death on the Nile" revanchiert.
Bester internationaler Film – "Drive My Car" (Japan)
Bester Animationsfilm – "Encanto"
Es scheint, als könne man die Kategorie bald in "Disney oder Pixar?" umbenennen.
Bester Dokumentarfilm – "Summer of Soul"
Beste Kamera – Greig Fraser, "Dune"
Sprechen wir über "Dune" von Denis Villeneuve aus zwei Perspektiven: der eines Lesers der Frank-Herbert-Bücher und der eines Erstbekanntschaft mit dem Planeten Arrakis und dem Konflikt, der sich um ihn herum abspielt.
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Beste Original-Filmmusik – "Dune"
Sprechen wir über "Dune" von Denis Villeneuve aus zwei Perspektiven: der eines Lesers der Frank-Herbert-Bücher und der eines Erstbekanntschaft mit dem Planeten Arrakis und dem Konflikt, der sich um ihn herum abspielt.
Open materialBester animierter Kurzfilm – "The Windshield Wiper"
Bester Kurzfilm – "The Long Goodbye"
Bester dokumentarischer Kurzfilm – "The Queen of Basketball"
Bestes Kostümdesign – "Cruella"
Wir schauen uns an, inwieweit "Cruella" die Erwartungen erfüllt hat und warum man diesen Film nicht nur wegen Emma Stone sehen sollte.
Open materialDie wunderbare Jenny Beavan ist nun dreifache Preisträgerin, ihre vorherige Statuette erhielt sie für "Mad Max: Fury Road".
Bestes Make-up und beste Frisuren – "The Eyes of Tammy Faye"
Bester Song – Billie Eilish und Finneas O"Connell, "No Time To Die"
Irgendwo in einer Ecke weinen leise die Fans von Lin-Manuel Miranda.

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