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Wir erzählen, ob es dem Film „Escape Room 2: Tournament of Champions“ gelungen ist, die Erfolgsformel des Originals zu wiederholen.

Am 23. September kommt der Film „Escape Room 2: Tournament of Champions“ in die Kinos, die Fortsetzung des überaus erfolgreichen Kinofilms von Adam Robitel über nicht unintelligente Jugendliche, die in einem tödlichen Escape Room um ihr Überleben kämpfen.

Das Ende des Originals deutete unmissverständlich auf eine Fortsetzung der Geschichte hin, und nun erfahren wir, wie die Helden mit der mächtigen Organisation hinter diesen tödlichen Spielen umgehen.

Turnier der Überlebenden

Zoey und Ben, die den tödlichen Escape Room überlebt haben, reisen nach New York, um Beweise für die Existenz der Organisation „Minos“ zu finden. Stattdessen werden sie erneut zu Teilnehmern der tödlichen Denkspiele. Diesmal werden sie von anderen Überlebenden ähnlicher Spiele begleitet.

Escape Room 2

Da die Helden bereits in der Vergangenheit mit so etwas konfrontiert waren, geht es nun gleich zur Sache – Hinweise suchen, Teamarbeit, sofortige Anspannung (im wahrsten Sinne des Wortes), unvermeidliche Todesfälle. Aber dieses Mal sind die Einsätze höher, die Escape Rooms komplexer (formal) und die Zeit zur Lösung der Rätsel knapper. Neben den unmittelbaren Überlebensversuchen versuchen Zoey und Ben immer noch, mehr über „Minos“ herauszufinden und sie bloßzustellen.

„Escape Room 2: Tournament of Champions“ bemüht sich redlich, die Aufmerksamkeit des Zuschauers von der ersten Minute an zu fesseln und mit neuen, unerwarteten Escape Rooms zu überraschen. Doch nicht alles gelingt reibungslos. Die Escape Rooms wirken oft konstruiert. An die Erfindungsgabe der Pendants aus der Serie oder zumindest des Originalfilms reichen sie eindeutig nicht heran. Auch der Ansatz, die Gewinner anderer Spiele zu vereinen, riecht bereits nach Mottenkugeln. Doch die ganze Geschichte rettet eines – die Selbstironie der Autoren.

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Roman Kovalev
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Lob an die Autoren für die Ironie

Oft fehlt es ähnlichen Filmen ein wenig Humor, um die Stimmung aufzulockern und zu sagen: „Wir verstehen alles, wir sind alle hier für den Spaß“, was beispielsweise die „Scream“-Reihe immer ausgezeichnet hat. Den Machern von „Escape Room 2: Tournament of Champions“ ist in dieser Hinsicht viel gelungen – es gibt eine Balance zwischen der Anspannung in den Escape Rooms und der Ironie über das Geschehen. So vermuten die Figuren in einer Episode lachend, dass „der Ausgang durch den Kühlschrank führt“. Und raten Sie mal? Richtig.

Escape Room 2: Tournament of Champions 2021

Eine andere Ebene der Ironie besteht darin, dass den Zuschauer während des gesamten Films das Gefühl nicht verlassen mag, dass hier etwas nicht stimmt und die Escape Rooms irgendwie zu einfach zu lösen sind. Und darauf haben die Macher ihre eigene Antwort. Eine ziemlich freche und direkte, aber warum eigentlich nicht?!

Als Bonus zu all dem Humor kann man die Tatsache nennen, dass die Schauspielerin Holland Roden, die hier eine der Hauptrollen spielt, zuvor im Film „Escape Room: The Moscow Quest“ zu sehen war. Auch wenn dieser Film nichts mit der Dilogie von Adam Robitel zu tun hat, außer eines ähnlichen lokalisierten Titels. Solche amüsanten Überschneidungen ergeben sich durch die Willkür unserer Übersetzer.

Sollte man „Escape Room 2: Tournament of Champions“ ansehen?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich um einen dynamischen, mäßig spannenden und zugleich rein unterhaltsamen Teen-Horror mit allen dazugehörigen Merkmalen handelt: fragwürdiges Schauspiel, sinnlose Dialoge und jede Menge Klischees. Die Situation wird durch Humor gerettet, manchmal beabsichtigt, manchmal zufällig. Aber es ist, wie es ist.

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