

Die Natur kann ihre Stimmung erstaunlich schnell ändern. Vor einer Minute war der See noch glatt, der Wald still und die Luft so ruhig. Dann kam der Regen. Blitze, einer nach dem anderen, zerschnitten den Himmel so schön, dass man für einen Moment aufhört, an Vorsicht zu denken.
Und ich beschloss, ins Wasser zu gehen. Es war erstaunlich warm, als ob es sein eigenes Leben führte und gar nicht bemerkte, was über ihm geschah.
Wahrscheinlich war das nicht die vernünftigste Entscheidung. Aber genau in diesem Moment spürte man besonders stark diese Grenze – zwischen Bewunderung und Besorgnis.
Wahrscheinlich ist das der Grund, warum die Natur so fasziniert. Ihre Schönheit ist immer irgendwo in der Nähe einer Kraft, die man nicht kontrollieren kann. Und vielleicht macht genau das sie so lebendig.
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