Ich habe mehrere Artikel hintereinander über Wellbeing-Strategien in der globalen Unternehmenswelt gelesen. Es geht darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem man sich körperlich gesund, emotional stabil, sozial abgesichert und beruflich verwirklicht fühlt. Im Jahr 2026 gewinnt dieser Ansatz neue Dynamik und geht über den Unternehmensfokus hinaus hin zum Persönlichen. Erinnern Sie sich, wie sich in den letzten 10 Jahren die Leistungsstrategie verstärkt hat? Ich erinnere mich genau an die Position: Wenn Sie länger als 3 Jahre an einem Ort arbeiten, entwickeln Sie sich nicht weiter. Das bedeutet, dass Sie in einem weiteren Jahr niemand mehr braucht. Jetzt wandelt sich „Schneller, höher, stärker“ allmählich in einen neuen Ansatz, bei dem es darauf ankommt, wie sich der Mitarbeiter in allen oben genannten Bereichen fühlt.

Ich arbeite in einem Unternehmen, in dem Krankenversicherung, Fitnessstudios in den Büros, eine Hotline mit Psychologen und Finanzberatern bereits selbstverständlich sind. Und ich sehe den großen Wert solcher Zusatzleistungen des Unternehmens und verstehe, wie sie sich auf den Lebenskomfort auswirken. Aber ich sehe auch innerhalb der Teams Mitarbeiter, die trotz des unternehmerischen Wellbeing-Ansatzes ihr eigenes Gleichgewicht stören, weil sie zum Beispiel den Wert ihrer körperlichen Ressourcen nicht kennen. Es ist klar, dass es schwierig ist, produktiv zu bleiben, wenn man nachts nicht schläft. Oder ständig die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben zu überschreiten, ist ein Weg zum Burnout.

Ich denke, dass eine solche Transformation von beiden Seiten kommen muss. Kein Unternehmen kann einen Mitarbeiter „zwingen“, ausgeruht und glücklich zu sein, wenn er seinerseits nicht die grundlegende „Hygiene“ des Lebens einhält. Und hier kommen wir zurück zum einst modischen Lebensrad:) Und überprüfen, wie gleichmäßig die Zufriedenheit in den einzelnen Lebensbereichen verteilt ist. Selbst ein ultra-tolles Unternehmen mit allen Boni und Vergünstigungen kann das Fehlen persönlicher Hobbys, qualitativ hochwertiger Kommunikation mit Menschen außerhalb der Arbeit und guter körperlicher Verfassung nicht ausgleichen. Was denken Sie?

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