Ich arbeite in einem Unternehmen, in dem Krankenversicherung, Fitnessstudios in den Büros, eine Hotline mit Psychologen und Finanzberatern bereits selbstverständlich sind. Und ich sehe den großen Wert solcher Zusatzleistungen des Unternehmens und verstehe, wie sie sich auf den Lebenskomfort auswirken. Aber ich sehe auch innerhalb der Teams Mitarbeiter, die trotz des unternehmerischen Wellbeing-Ansatzes ihr eigenes Gleichgewicht stören, weil sie zum Beispiel den Wert ihrer körperlichen Ressourcen nicht kennen. Es ist klar, dass es schwierig ist, produktiv zu bleiben, wenn man nachts nicht schläft. Oder ständig die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben zu überschreiten, ist ein Weg zum Burnout.
Ich denke, dass eine solche Transformation von beiden Seiten kommen muss. Kein Unternehmen kann einen Mitarbeiter „zwingen“, ausgeruht und glücklich zu sein, wenn er seinerseits nicht die grundlegende „Hygiene“ des Lebens einhält. Und hier kommen wir zurück zum einst modischen Lebensrad:) Und überprüfen, wie gleichmäßig die Zufriedenheit in den einzelnen Lebensbereichen verteilt ist. Selbst ein ultra-tolles Unternehmen mit allen Boni und Vergünstigungen kann das Fehlen persönlicher Hobbys, qualitativ hochwertiger Kommunikation mit Menschen außerhalb der Arbeit und guter körperlicher Verfassung nicht ausgleichen. Was denken Sie?
#Gedanken
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