🔥 Das sich selbst erfüllende Versagens-Syndrom: Wie Manager unfreiwillig zum Scheitern von Mitarbeitern beitragen?

Die Führungs- und Organisationsentwicklungsexperten Jean-François Manzoni und Jean-Louis Barsoux erklärten in einem Artikel für die Harvard Business Review das gefährliche Management-Phänomen – das „Set-Up-To-Fail-Syndrom“ (Syndrom der Anlage zum Scheitern).

📌 Was ist das?
Manager stempeln Mitarbeiter oft unbewusst als „schwache Leistungsträger“ ab, verstärken die Kontrolle über sie und verringern das Vertrauen. Dies führt zu sinkender Motivation, Rückzug des Mitarbeiters und Bestätigung der falschen Erwartungen des Managers.

📌 Wichtige Punkte aus der Studie:
- Bis zu 90 % der Manager teilen Mitarbeiter in „In-Group“ und „Out-Group“ ein.
- Verstärkte Kontrolle wird als Misstrauen wahrgenommen, was zu Orientierungslosigkeit und Motivationsverlust führt.
- Der Prozess verstärkt sich selbst – niedrige Erwartungen der Führungskraft verschlimmern das Problem.

📌 Wie kann man das beheben?
1️⃣ Eingestehen, dass die Einstellung der Führungskraft Teil des Problems sein kann.
2️⃣ Ehrliche Gespräche führen und die wahren Ursachen für die schwache Leistung des Mitarbeiters ermitteln.
3️⃣ Das Kontrollniveau schrittweise senken, klare Ziele und Bewertungskriterien festlegen.
4️⃣ Regelmäßige Gespräche über die Beziehung zwischen Führungskraft und Untergebenem führen.

❗️ Warum ist es wichtig, dieses Syndrom zu vermeiden?
Das Syndrom zerstört Beziehungen, senkt die Teamproduktivität, erhöht das Burnout-Risiko und fördert die Fluktuation. Eine gesunde Kommunikation mit den Mitarbeitern ist der Schlüssel zum Aufbau eines starken Teams.

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