a16z hat die 6. Ausgabe der Top-100-KI-Produkte veröffentlicht

Und das ist dabei herausgekommen:

ChatGPT – 900 Millionen wöchentliche Nutzer, mehr als 10 % der Weltbevölkerung. Aber die Konkurrenz wächst schneller: Claude +200 % bei den zahlenden Abonnenten im Jahresvergleich, Gemini +258 %. Etwa 20 % der ChatGPT-Nutzer nutzen parallel Gemini – die Menschen werden in der KI nicht mehr monogam.

Die Plattformen gehen in ihrer Strategie auseinander, und das ist das Interessanteste. ChatGPT baut eine Super-App: 220 Apps im Katalog, von Shopping bis Gesundheit (Expedia, Instacart, Zillow), testet Werbung und bereitet „Sign in with ChatGPT“ vor. Claude geht zu Profis und Entwicklern: Finanzterminals, Dev-Tools, wissenschaftliche Datenbanken, und Claude Code hat innerhalb von sechs Monaten einen Jahresumsatz von 1 Milliarde Dollar erreicht. Die Überschneidung der Kataloge beträgt 11 %.

Die Bildgenerierung ist in die großen Plattformen eingezogen, Midjourney fiel von den Top 10 auf Platz 46. Dafür sind KI-Videos (Kling, Hailuo, Pixverse), Musik (Suno) und Agenten durchgestartet: Der Open-Source-Agent OpenClaw überholte innerhalb weniger Wochen React und Linux bei den GitHub-Sternen, und OpenAI kaufte ihn.

Geografisch hat sich die KI-Welt in drei Pole gespalten: Westen (ChatGPT, Claude, Gemini), China (Doubao, Kimi, DeepSeek) und Russland, wo der Yandex Browser mit Alisa in die Top 10 der mobilen KI-Produkte weltweit eingestiegen ist. Bei der Pro-Kopf-Adoption führt Singapur – die USA liegen nur auf Platz 20.

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