Eine andere Version über den Zeitpunkt, aber nicht den Ort des Erscheinens des ersten Fasses mit Standardvolumen wird in einem Nachdruck aus der Zeitung Oil News angeführt, veröffentlicht in der Ausgabe des Jackson Progress – Argus vom 8. Juli 1921.

Laut dieser Version wurde das erste 42-Gallonen-Fass irgendwann zwischen 1864 und 1865 von Samuel van Syckle hergestellt, einem findigen Ingenieur, der als einer der ersten erkannte, dass die Hauptaufgabe der Branche nicht darin bestand, Öl zu fördern und in Fässer abzufüllen, sondern dieses Öl dorthin zu bringen, wo es erwartet wurde: zur Raffinerie. Sein Ziel war die Schaffung eines Fasses mit standardisierter Größe, was seiner Überzeugung nach die Käufer vor skrupellosen Lieferanten schützen würde, die Fässer mit übermäßig dicken Dauben verwendeten, sodass ein Fass, das äußerlich wie ein 42-Gallonen-„Tiers“ aussah, tatsächlich ein viel geringeres Volumen hatte.

Die Ironie dieser Situation liegt zweifellos darin, dass van Syckle, nachdem er 1865 die erste metallene (und, was sehr wichtig ist, in einem halben Meter tiefen Graben verlegte) Ölpipeline mit großer, für die damalige Zeit, Länge gebaut hatte, die die nunmehrige Geisterstadt Pithole mit der fast 10 Kilometer entfernten Eisenbahn verband, diese vor Angriffen der Fuhrleute schützen musste, die Ölfässer (möglicherweise auch seiner eigenen Konstruktion) von den Bohrlöchern zu den Eisenbahn- und Flussterminals transportierten.

Da der Pferdewagen das Haupttransportmittel für den Ölabtransport aus dem Tal des Oil Creek war, konnten die Fuhrleute jeden Preis für ihre Dienstleistungen verlangen – normalerweise erhielten sie 3 Dollar pro Fass, van Syckle nahm 1 Dollar. Um gegen die ihrer Meinung nach nicht marktkonforme Konkurrenz vorzugehen, versuchten die Fuhrleute wiederholt, die Pipeline auszugraben und ähnlich zu verfahren wie mit anderen Pipelines, die an der Oberfläche verlegt waren und Bohrlöcher mit Lager- und Verarbeitungsstellen verbanden.

Doch in den „wilden Kapitalismus“ griff plötzlich eine greifbare „Hand des Marktes“ in Form des Sheriffs ein, der entlang der gesamten Pipeline-Strecke Wachen aufstellte, was die Fuhrleute zwang, Pithole ganz zu verlassen.

Allerdings konnten solche Kleinserien- oder sogar handwerklichen Produktionen natürlich nicht mit den allmählich erstarkenden Großunternehmen mithalten.

Ein solches war zum Beispiel die Fabrik der Gebrüder Graif, Vanderwyst and Greif Cooperage, die, wie übrigens auch Standard Oil, 1877 in Cleveland, Ohio, gegründet wurde. Weniger als dreißig Jahre später, im Jahr 1908, wurde sie zur größten Böttcherei der Welt.