🔫 Wenn Sie denken, dass es in der IT verdächtig viele Psychopathen gibt – Sie täuschen sich nicht.

In einer aktuellen Studie, veröffentlicht in Personality and Individual Differences, haben Forscher mittels Graphanalyse die Zusammenhänge zwischen den Facetten der „Dunklen Triade“ (Psychopathie, Machiavellismus, Narzissmus) und Karriereinteressen untersucht.

Die Bewertung erfolgte nach dem SETPOINT-Framework, wobei IT und Programmierung in Technology (Softwareentwickler, Informatiker), handwerkliche Ingenieurarbeit in Things, Arbeit mit Menschen in People und Führung und Management in Influence eingeordnet wurden. Hier sind die Fakten:

1️⃣ Psychopathie fühlt sich zu Technologie hingezogen. Von allen Aspekten der Dunklen Triade zeigt nur einer eine positive Korrelation (+0,1) mit dem Interesse an IT – Psychopathic Meanness. In der Methodik des Artikels wird dies definiert als „Mangel an Empathie, Gefühllosigkeit und Feindseligkeit“.

2️⃣ Alle drei Facetten der Psychopathie (Boldness, Meanness, Disinhibition) sind ebenfalls positiv mit der Kategorie Things (Ingenieurssysteme und Mechanismen) verbunden. Die Forscher stellen fest: Menschen mit subklinischer Psychopathie bevorzugen isolierte Arbeitsumgebungen und die Interaktion mit Systemen, um soziale Kontakte zu minimieren.

3️⃣ Keine Eitelkeit. Eine negative Verbindung zum Cluster Technology wurde bei Narcissistic Admiration (Neigung, soziale Bewunderung zu erregen) festgestellt. Das bedeutet, dass Menschen mit psychopathischen Zügen, die in die Entwicklung gehen, es völlig egal ist, ob sie bewundert werden.

Das Netzwerk zeigte keine Geschlechterunterschiede in diesen Korrelationen. Bei Frauen und Männern mit dunklen Merkmalen verteilen sich die Interessen gleich.

Jetzt wissen Sie, dass das Klischee vom „toxischen genialen Programmierer-Soziopathen, den man am besten im Keller mit Servern einsperrt“ doch eine wissenschaftliche Grundlage hat 🌚