Fortsetzung der Geschichte über Tokenmaxxing: Wie es in der Praxis bei Disney funktioniert 🐻

Business Insider veröffentlichte einen Leak, dass Disney ein AI Adoption Dashboard eingeführt hat – ein unternehmensweites Dashboard, auf dem Entwickler ihre Nutzungsstatistiken von KI-Tools im Vergleich zu Kollegen sehen. Mit Gamification-Elementen und „Streaks“ für die tägliche Nutzung von LLMs.
Aktuelle Statistiken der Ingenieure des Unternehmens:
🔵 10 Tage am Stück (Uncommon) – erreichen 12 % der Mitarbeiter.
🔵 20 Tage (Rare) – weniger als 5 %.
🔵 30 Tage (Epic) – nur 2 %.

Und diejenigen, die selbst Code schreiben, bekommen Besuch von Managern. Einem hochrangigen Ingenieur, der KI in einem Monat nur einmal genutzt hatte, wurde eine Nachricht von der Führungsebene geschickt, mit der Aufforderung, Rechenschaft abzulegen: warum er sie nicht nutzt, ob er den Ausgaben nicht vertraut und welche „Hürden“ es gibt.

Entwickler bestätigen, dass sie Druck spüren und gezwungen sind, Tokenmaxxing zu betreiben, da ein hoher Tokenverbrauch nun als Indikator für Engagement und technische Kompetenz gilt. Und sie sagen direkt, dass die Optimierung der Tokenkosten zweitrangig ist – wenn das Limit erschöpft ist, muss man einfach eine Budgeterweiterung beantragen.

💬 Zitat eines Software-Ingenieurs von Disney aus dem Artikel:
„Ich habe seit mehreren Monaten keinen Code mehr von Hand geschrieben. Es gab einen direkten Push von oben – keinen handgeschriebenen Code.“