💪Was tun bei Muskelhypertonus?

😬 Haben Sie schon einmal bemerkt, wie sich Ihre Schultern zu den Ohren heben, sich Ihre Kiefer zusammenpressen und Ihre Atmung flach wird, wenn Ihre Gedanken wieder in Sorgen und Ängste abschweifen oder Sie etwas ASAP erledigen müssen?

📍 Unser Körper und Gehirn sind so aufgebaut, dass der Körper in einen Zustand der Bereitschaft für „Gefahr“ übergeht, wenn wir uns ängstigen, er „spannt sich“ buchstäblich an. Eine der ersten Reaktionen ist ein erhöhter Muskeltonus (oder Hypertonus): Die Muskeln sind angespannt, selbst wenn keine reale Bedrohung besteht.

🧠 Ständige Muskelanspannung ist nicht nur unangenehm, sondern auch ein erhöhter Energieverbrauch. Unser Körper verbraucht Ressourcen, um einen Tonus aufrechtzuerhalten, den wir gerade gar nicht brauchen. Deshalb sind wir in Stresszeiten müder.

💡 Aus physiologischer Sicht wird bei hohem Muskeltonus das sympathische Nervensystem aktiviert. Es ist für die „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion verantwortlich. Und ja, das ist bei echter Gefahr nützlich, aber in allen anderen Fällen unnötig.

😄 Manchmal ist es sogar lustig: Wir sitzen da, trinken Tee, und der Körper ist auf Hochtouren, als müssten wir jetzt sofort die Welt retten. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Und um alles zu entspannen, rennen wir zum Dehnen oder zur Massage. Und vorübergehend beseitigen wir tatsächlich die Folge, aber die Ursache bleibt. Wenn der Muskelhypertonus durch Stress entstanden ist, helfen Praktiken der bewussten Entspannung wie Shavasana und Yoga Nidra, die Muskeln zu entspannen.