Wir setzen die wunderbare Rubrik „Konzerne verstehen, dass KI Geld kostet“ fort. Zuvor haben wir bereits den KI-Kater von Uber und Microsoft besprochen, aber es geht weiter.
1️⃣ Amazon hat offiziell die KI-Ranglisten entfernt
Zuvor schrieb ich, wie Amazon Ingenieure zwang, KI-Agenten zu betreiben, um schöne Statistiken auf Dashboards zu erhalten. Ergebnis: Das Unternehmen hat die Plattform KiroRank offiziell geschlossen.
Mitarbeiter ließen KI massenhaft sinnlose Kreislaufaufgaben ausführen, nur um im Ranking aufzusteigen. Amazon verzeichnete ein exponentielles Wachstum der Infrastrukturausgaben bei null Geschäftsnutzen. Vizepräsident Dave Treadwell musste persönlich die Belegschaft bitten: „Bitte verwenden Sie KI nicht nur um der KI willen.“
Jetzt versucht Amazon verzweifelt, eine neue Metrik einzuführen – „normalisierte Deployments“ (Bewertung des tatsächlichen Nutzens), weil das Zählen roher Token zu teuer war.
2️⃣ 500.000.000 Dollar in 30 Tagen für Prompts
Warum die großen Tech-Unternehmen plötzlich so drastisch die Kosten senken? Ein hervorragendes Beispiel liefert Axios: Ein Kunde eines KI-Beraters schaffte es, über eine halbe Milliarde Dollar in nur einem Monat zu verbrauchen, weil Mitarbeitern uneingeschränkter Zugang zu Anthropic Claude gewährt wurde.
Die Leute begannen standardmäßig, Aufgaben an die KI zu delegieren, die keinen Geschäftswert bringen, sondern die sie einfach nur nicht manuell erledigen wollten. Jetzt schlagen Analysten Alarm und erklären, dass ohne strenge Kontingente, Budgetierung und Überwachung die KI-Integration das Geschäft einfach ruinieren wird.
Es stellte sich heraus, dass das Anschließen einer leistungsstarken LLM an schlechte Prozesse keine Innovation ist. Es sind einfach nur sehr teure schlechte Prozesse.
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