
Der Oscar war in den letzten Jahren sehr vorhersehbar, aber das ungewöhnlichste Jahr in der Filmgeschichte konnte nicht ohne Überraschungen auskommen.
Der Großteil der diesjährigen Oscar-Nominierungen war vorhersehbar, aber es gab auch einige Überraschungen.
Beste visuelle Effekte – „Love and Monsters“
Ein bescheidener, aber durchaus solider Film von Michael Matthews – genau nicht das Werk, das man in der Liste der Nominierten für eine so snobistische Auszeichnung wie den Oscar erwartet. Dennoch verdienen das originelle Design der Monster und die qualitativ hochwertige Arbeit mit den Spezialeffekten wirklich Aufmerksamkeit. Freuen wir uns also für den Film und empfehlen ihn, falls ihr ihn noch nicht gesehen habt.
Bester Song – „Húsavík“ („Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“)
über den politisiertesten Wettbewerb erhielt eine Nominierung für den politisiertesten Preis. Ein Paradoxon, weiter nichts.
Russischer Löwe, isländische Elfen und andere musikalische Offenbarungen im Film „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“.
Open materialBeste visuelle Effekte – „Mulan“
Und schon wieder Spezialeffekte, aber diesmal eine Überraschung mit negativem Vorzeichen. Nur die Faulen haben „Mulan“ nicht für die misslungene Optik, die schiefe Grafik, die Missachtung der Gesetze der Physik und des gesunden Menschenverstandes kritisiert. Aber die Filmakademiker sind nicht faul, also haben sie die Arbeit von Disney trotzdem nominiert. Sollen sie richten, wie man so schön sagt.
Beste Nebendarstellerin – Maria Bakalova („Borat 2“)
Siege bei den Golden Globes sind noch nicht alles. Normalerweise schaffen es Komödien nicht bis zum wichtigsten amerikanischen Preis, aber Ausnahmen gibt es doch. Lustig, dass weder der Film selbst noch der Hauptdarsteller Sacha Baron Cohen zu den Nominierten gehören.
Beste Regie – Thomas Vinterberg („Der Rausch“)
Im letzten Jahr wurde der Trend, in der Regiekategorie nur Autoren des amerikanischen Kinos zu nominieren, gebrochen. Erinnern wir uns daran, dass damals der Koreaner Bong Joon-ho mit dem koreanischen Film „Parasite“ gewann. In diesem Jahr wird überraschenderweise der Däne Thomas Vinterberg Anspruch auf die Statuette erheben. Er wird sie natürlich nicht bekommen, aber die Tatsache der Nominierung an sich ist eine angenehme Überraschung.
Und wen von den Nominierten habt ihr nicht in den endgültigen Listen erwartet?
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