Die Ära, in der neuronale Netze mit Daten von GitHub oder StackOverflow trainiert wurden, ist längst vorbei. Ilja Sutskever sagte bereits 2024, dass öffentliche Daten erschöpft seien.
Es werden immer mehr neue, rohe Protokolle menschlichen Leidens benötigt.
Und so wird dieses Problem gelöst.
1️⃣ Direktes Tracking der eigenen Mitarbeiter
Zuckerberg hat ein internes Tool namens Model Capability Initiative (MCI) eingeführt. Im Grunde ist es ein legalisierter Trojaner, den das Unternehmen auf den Arbeitsrechnern seiner Mitarbeiter installiert.
Die Software protokolliert Mausbewegungen, jeden Tastendruck und macht Screenshots. Wozu? Um KI-Agenten beizubringen, die Arbeit von Fleischsäcken zu imitieren (Navigation durch Menüs, Tastenkombinationen, Nutzung von Software).
Parallel dazu werden 10 % der Belegschaft entlassen und die verbleibenden Ingenieure in die Kategorie „KI-Entwickler“ versetzt.
Das heißt, du sitzt da, schreibst Code, während im Hintergrund Spionagesoftware deine Motorik aufzeichnet, um einen digitalen Klon zu trainieren, der dich morgen ersetzen wird. Ein perfekter Geschäftsprozess.
2️⃣ Ausverkauf digitaler Leichen
Es stellt sich heraus, dass man ein totes Startup immer noch gewinnbringend ausschlachten kann. Es hat sich ein ganzer Markt entwickelt, auf dem Dienste, die Unternehmen bei der Abwicklung helfen, gleichzeitig deren digitale Spuren verkaufen.
Archive von Chats, E-Mail-Ketten, Ticketberge, Terabytes an Cloud-Daten – all das geht für Hunderttausende Dollar an KI-Labore. Dein lokaler Meme im Arbeitschat oder eine wüste Beschimpfung in Pull-Request-Kommentaren sind jetzt gültige Trainingsdaten.
Derzeit werden riesige Budgets (Milliarden Dollar von Leuten wie Anthropic) in RL Gyms gesteckt – Umgebungen für bestärkendes Lernen, in denen Agenten trainieren, im Büro zu überleben. Ein neuronales Netz muss nicht nur die Syntax von Python kennen. Es muss mit Mustern gefüttert werden, wie ein Fleischsack versucht, Zugänge von einem DevOps zu ergattern, das richtige Dokument zu finden und herauszufinden, warum die Produktion abgestürzt ist, obwohl niemand etwas angefasst hat.
Kurz gesagt: Deine tägliche Routine kann jetzt zum Rohstoff für das Training deiner eigenen Automatisierer werden. Und warte ab, bis eine weitere GPT-6 der ganzen Welt erzählt, wie du 2026 deinen Teamleiter in einer privaten Nachricht beschimpft hast.
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