💎 Verteilte Führung bei Yumemi (Japan)

Im Oktober 2018 veröffentlichte das japanische IT-Unternehmen Yumemi die „Agile-Organisationserklärung“. Jahre später inspirierte dies zur Einführung einer Reihe von Praktiken:

🔸 Self-set Salary: Mitarbeiter legen ihr Einkommen selbst fest
— Der Mitarbeiter schreibt selbst einen Karriereplan und den gewünschten Betrag.
— Er erhält Feedback von mindestens 3 Kollegen.
— Er trifft die endgültige Entscheidung über seine Zahl selbst.

🔸 System „Jeder ist CEO“
— Die Organisation wird in Gilden nach Fachgebieten unterteilt (iOS, Android, Design und sogar Vertrieb).
— Statt eines Managers gibt es ein Gildenkomitee aus Freiwilligen. Sie kümmern sich in ihrer Freizeit um Einstellung und Schulung.
— Innerhalb der Gilden gibt es Teams von bis zu 7 Personen. Bei 8 muss sich das Team teilen.
— Der Mitarbeiter wählt selbst, in welchem Team und an welchen Projekten er arbeitet. Gefällt ihm ein Projekt nicht, kann er einfach in ein anderes Team wechseln.

🔸 Radikale Transparenz
Im Unternehmen sind nicht nur Finanzberichte offen, sondern auch die Slack-Kommunikation.
— Jede Änderung im Unternehmen durchläuft einen „Vorschlagsantrag“ (ähnlich einem Pull Request).
— Der Initiator schreibt die Idee → sammelt Feedback → setzt sie selbst um.

Yumemi gibt an, dass die oben genannten Ansätze die Verwaltungsebene von 10 % auf 2 % reduziert haben.


👉 Hier hinterlasse ich einen Link zum vollständigen Interview mit dem CEO von Yumemi.

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