


Der zukünftige Gigant der Unterhaltungsindustrie begann 1889 mit der Herstellung japanischer Spielkarten „Hanafuda“, und einer der stabilen Kunden war der Legende nach die Yakuza.
Bis in die 1960er Jahre lief es ganz gut. Doch die Nachfrage nach Karten sank und das Unternehmen geriet in unternehmerisches Chaos. In wenigen Jahren probierte Nintendo Dutzende von Nischen aus, von denen viele heute skurril erscheinen: ein Netz von Love Hotels, die Herstellung von Instant-Reis, die Produktion von ferngesteuerten Staubsaugern.
Wie wir bereits wissen, sind all diese Ideen gescheitert. „Hat die Hypothese funktioniert? Nein. Gut, suchen wir die nächste“ – Antifragilität.
Die Rettung kam von innen: 1966 schuf der Hobby-Ingenieur Gunpei Yokoi ein zusammenklappbares Greifspielzeug, den „Ultra Hand“. Die Geschäftsleitung erkannte das Potenzial, das Spielzeug wurde ein Hit. Dies war der erste Schritt von Karten zu Spielzeug, und dann ein evolutionärer Sprung zu elektronischen Spielen. 1977 erschien das erste Videospiel – TV Game 15.
Danach brachte das Unternehmen drei Jahrzehnte lang Konsolen heraus, hauptsächlich Fernsehgeräte, bis es 2017 ein neues Format auf den Markt brachte – eine tragbare Konsole mit integriertem Bildschirm, die Switch. Sie ermöglichte es Nintendo, fast 40 % des Konsolenmarktes zu erobern. Zum Verständnis: Es wurden über 100 Millionen Geräte verkauft.
Nintendo hatte nur eines – die Absicht zu überleben und einen neuen Wachstumspunkt zu finden, und die Ressourcen wurden unterwegs gesucht oder geschaffen.
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